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Themen aller Art


Zum Thema erfolgreicher Unterricht:

In kurzen Stichworten: Vertrauen zum Lehrer / ein eigenes Instrument / Schreibmaterial und Noten immer griffbereit / ein ruhiges Zimmer / nicht zu hohe Erwartungen von Dritten oder der Lernenden selbst / kein Druck von Dritten bezüglich des Übens / notwendiges Zubehör (Metronom, Stimmgerät u.a.) im Unterricht und beim Üben zur Hand / Freunde, die auch Musik machen uvm.

Zum Thema Talent:

Ja, das gibt es, aber es ist sehr vielschichtig. Während die/der eine super Tasten oder Bünde und Saiten treffen kann, kann die/der andere super im Takt spielen, die/der dritte super Muster in den Noten erkennen, die/der vierte kann toll dynamisch spielen, die/der fünfte hat ein phänomenales Gedächtnis, die/der sechste kann vielleicht noch toll singen, und die/der siebte hat die Nerven für das Vorspielen. Kurz, sofern die Lernenden nicht mit allem überfordert sind, kann man oft passende Stücke finden. Ganz besonders wichtig ist aber quasi immer die Konzentration, denn ohne sie geht der Sache entsprechend wenig. Selbst sehr repitative Stücke erfordern wegen des meist gleichmäßigen Rhythmus besonders hohe Konzentration.

Zum Thema Üben und wieviel:

Ideal ist es, wenn sich diese Frage erst gar nicht stellt, denn dann kann man davon ausgehen, dass die Sache großen Spaß macht. Stellt sie sich doch, würde ich sagen, dass es schon sinnvoll wäre, sich wenigstens zwei mal die Woche für mindestens 20-30 Minuten mit dem Instrument zu beschäftigen. Je mehr man übt, desto mehr kann man theoretisch erreichen, das lässt sich leicht erkennen. Wie bei allen anderen Dingen auch, erreicht bei identischem Einsatz natürlich nicht jeder Mensch das gleiche Niveau. Daher kann kaum allgemein Sinnvolles zu dieser Frage gesagt werden. Wieviel man üben "muss", hängt also von der eigenen Lerngeschwindigkeit und vor allem auch den gesezten Zielen ab. Besser wäre es, wenn man nicht übt, weil man üben muss, sondern weil man üben will! Die Kombination kleinster Ziele und höchster Lerngeschwindigkeit führt zum Lernen wie von selbst, umgekehrt führen höchste Ziele und langsames Lernen entsprechend zu immens hohen Übezeiten. Ich persönlich habe mir diese Frage noch nie gestellt, ich habe selbst immer einfach geübt, wenn ich üben wollte. Je mehr man darüber nachdenkt, desto absurder wird es. Kurz: Setze dir Ziele, übe so viel Du willst, erwarte nichts.

Zum Thema monatlicher Tarif:

Der monatliche Tarif ist im Prinzip ein Jahrestarif, der eine feste reservierte Unterrichtszeit beinhaltet und lästiges Hantieren mit Scheinen verhindert, sowie kein Mitzählen der Stunden erfordert. Die Einzelstunde zu bezahlen steht jedem frei, hat aber den gravierenden Nachteil, dass ich dann natürlich keine feste Wochenzeit garantieren kann. Der monatliche Tarif ist an den meisten Musikschulen das normale Modell, teilweise auch mit sehr langen Kündigungsfristen. Bei mir können Sie immer zum 15. eines Monats mit Wirkung bis zum Monatsende kündigen.

Zum Thema Alter und Klavier:

Man kann in jedem Alter beginnen, aber man kann nicht in jedem Alter das Gleiche erwarten, und es steht auch nicht in jedem Alter das Gleiche im Vordergrund. Während Senioren ihr Gedächtnis und ihre Motorik fit halten können, können Kinder sich an regelmäßige Termine gewöhnen oder z.B. in positive Konkurrenz zu Gleichaltrigen treten, oder einen Ausgleich zu Stress in der Schule finden. Es ist z.B. daher gar nicht gut, den Musikunterricht vom Erfolg in der Schule abhängig zu machen. In einer idealen Welt wäre das eine vom anderen unabhängig.

Zum Thema Alter und Gitarre:

Hier gilt im Prinzip das Gleiche wie für Klavier, allerdings stellt das Spielen der Gitarre nach meiner Erfahrung und nach meinem Empfinden höhere motorische Herausforderungen, weshalb es für kleine Kinder und auch für ältere Menschen vermutlich ganz allgemein noch schwieriger sein dürfte, es zu lernen.

Zum Thema Noten und Klavier:

Hier gibt es einen ganzen Haufen falscher und kontraproduktiver Überzeugungen. Ich will es nicht zu lang machen und versuche das Wesentliche für den Laien auf den Punkt zu bringen. Ab der 3. /4. Klasse steigt das Verständnis für die Sache meistens stark an. Klavier spielen können und Noten lesen können sind zwei verschiedene Dinge. So wie man ohne Noten singen kann, kann man auch ohne Noten Klavier spielen.

Zum Thema Noten und Gitarre:

Grundsätzlich lässt sich die Notenschrift hier leichter vermitteln, wenn die Lernenden mit dem Aufbau einer Klaviertastatur vertraut sind. Aber das ist natürlich keine Voraussetzung.

Zum Thema Noten lesen lernen und wie lange das denn dauert:

Dazu lässt sich wenig Sinnvolles sagen. Jeder Mensch ist anders und der Gegenstand ist komplex und gewissermaßen grenzenlos. Wie lange es dauert, bis man Mathe kann, wäre eine vergleichbar nicht zu beantwortende Frage.

Zum Thema Linkshänder/in und Gitarre:

Die starke Hand kann i.d.R. rhythmisch anspruchsvollere Aufgaben besser bewältigen. Da hier bei Gitarre die Schlaghand gefragt ist, ergibt es sich, dass Linkshänder für optimale Ergebnisse eine Linkshändergitarre kaufen sollten.

Zum Thema Instrument:

Ein akustisches Klavier ist ideal, aber ein Stagepiano, ein E-Piano oder ein Keyboard können zu Anfang auch ihren Zweck erfüllen. In jedem Fall sollte das Instrument Anschlagdynamik haben und 88 Tasten sind auch von Vorteil. Bei Gitarren sollte man nicht das aller billigste Modell für unter 100 Euro kaufen, sondern schon ein bisschen mehr investieren. In jedem Fall sollte sich das Instrument vernünftig stimmen lassen. Am besten lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten.